Buffet oder Fingerfood? Entscheidungshilfe für Gastgeber
Häppchen auf die Hand oder Teller voll machen? Wann welche Catering-Form Sinn macht und was Ihr Budget schont.

Es sieht so elegant aus: Kellner, die Tabletts mit kleinen Kunstwerken durch den Raum tragen, Gäste, die im Stehen plaudern und nebenbei einen Happen essen. Fingerfood hat Charme. Doch oft erleben wir, dass Gastgeber die Realität unterschätzen – sowohl preislich als auch beim Hunger der Gäste.
Auf der anderen Seite: Das Buffet. Der Klassiker. Solide, aber vielleicht weniger 'chic'? Nicht unbedingt. In diesem direkten Vergleich zeigen wir Ihnen, welche Catering-Form für welchen Anlass (und welches Budget) wirklich funktioniert. Spoiler: Die Antwort hängt oft davon ab, wie lange Ihre Party dauert.
- Fingerfood: Ideal für kurze Empfänge (1-2 Std.) oder Networking. Wirkt modern und leicht.
- Kostenfalle Fingerfood: Um satt zu werden, braucht ein Gast 10-12 Teile – das ist oft teurer als ein ganzes Buffet.
- Buffet: Die 'Sättigungs-Garantie'. Besser für Events ab 3 Stunden oder Abendveranstaltungen.
- Logistik: Fingerfood braucht oft Personal (Flying Service), Buffet funktioniert in Selbstbedienung.
- Empfehlung: Nutzen Sie Fingerfood als Vorspeise/Empfang und wechseln Sie dann zum Buffet.
Findet Ihr Event zur klassischen Essenszeit statt (12-14 Uhr oder 18-20 Uhr)? Dann erwarten Gäste eine volle Mahlzeit -> Buffet. Ist es 'dazwischen' (15-17 Uhr), reicht oft Fingerfood/Kuchen.
„Ich verkaufe Ihnen gerne Fingerfood, es macht viel her. Aber ich warne Sie auch ehrlich: Wenn Ihre Jungs vom Fußballverein kommen, werden die mit Lachsröllchen nicht glücklich. Da muss Braten her.“
Thomas zur ehrlichen Mengenberatung
Die Fingerfood-Realität: Häppchenweise zum Budget-Limit?
Fingerfood ist Handarbeit. Jedes Teil wird einzeln belegt, gerollt oder gesteckt. Das macht es pro Gramm teurer als Schöpfgerichte. Um eine Mahlzeit zu ersetzen, sind große Mengen nötig.
Ein Buffet für 30€ p.P. macht pappsatt. Für 30€ p.P. bekommen Sie beim Fingerfood ca. 8-9 Teile. Für einen hungrigen Mann nach einem Arbeitstag ist das oft nur der 'hanke Zahn'.
Wann Fingerfood perfekt ist
Wenn es nicht ums Sattwerden geht, sondern um eine Begleitung. Sektempfang nach der Trauung, Eröffnung einer Ausstellung, kurzes Meeting. Hier sind 3-5 Teile pro Person kalkuliert, und das ist erschwinglich und stilvoll.
Wann Fingerfood schwierig wird
Als alleiniges Abendessen auf einer Hochzeit. Gäste erwarten eine Mahlzeit. Wenn Sie versuchen, das nur mit Canapés zu lösen, explodieren die Kosten (Sie bräuchten 12-15 Teile p.P.) oder die Gäste gehen hungrig nach Hause (und holen sich noch einen Döner).
Das Buffet: Der unterschätzte Alleskönner
Buffets sind effizient. Große Mengen können heiß und frisch präsentiert werden. Die Vielfalt (Salate, Fleisch, Vegetarisch, Beilagen) holt jeden Gast ab.
Selbstbedienung spart Geld
Beim Buffet bedient sich der Gast. Sie brauchen kein Servicepersonal, das Tabletts herumträgt. Das senkt die Personalkosten massiv.
Warm bleibt warm
In Chafing Dishes (Wärmebehältern) hält sich Essen über 2 Stunden gut. Fingerfood kühlt auf Platten schnell aus oder trocknet an. Ein Buffet ist also zeitlich flexibler, wenn die Rede doch länger dauert.
Die Hybrid-Lösung: Das Beste aus beiden Welten
Starten Sie mit einem 'Flying Empfang' (2-3 Teile Fingerfood pro Gast) zur Begrüßung. Das lockert die Atmosphäre. Wenn dann alle da sind und sitzen, eröffnen Sie das Hauptbuffet.
Dies ist unser häufigstes Setup für Hochzeiten in NRW. Es kombiniert den Wow-Effekt des Amuse-Gueule mit der bodenständigen Sicherheit 'Alle werden satt'. Preislich liegen Sie damit meist immer noch unter einem reinen 'Sattmacher-Fingerfood-Event'.
Lassen Sie sich nicht nur von der Optik leiten, sondern denken Sie an den Bauch Ihrer Gäste. Ein hungriger Gast ist ein unzufriedener Gast. Mit einem Buffet (oder der Hybrid-Lösung) sind Sie auf der sicheren Seite. Reines Fingerfood ist die Königsklasse für den Empfang – aber seien Sie sich der Kosten und Mengen bewusst. Im Konfigurator können Sie beides durchspielen: Legen Sie mal ein 'Fingerfood-Paket' und mal ein 'Buffet' in den Warenkorb – der Preisunterschied wird Sie überraschen.
- Der große Vergleich: Buffet, Menü oder Fingerfood?
Noch mehr Hintergrundinfos zu den drei Haupt-Formaten.
- Portionsplanung: Wieviel isst ein Gast?
Vertiefung zur Mengenberechnung.
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