Veganes & vegetarisches Catering: So planen Sie ein Menü, das allen schmeckt
Praxis‑Tipps zu Auswahl, Mengen, Allergenen und einer stressfreien Umsetzung – auch für gemischte Gruppen.

Veganes oder vegetarisches Catering klappt dann zuverlässig, wenn Sie Menüstruktur, Mengen und Kennzeichnung früh festziehen – nicht erst am Event‑Tag.
Hier bekommen Sie kurze, klare Antworten plus Praxis‑Checklisten – inklusive einer einfachen Empfehlung für ein fleischloses Menü, das in gemischten Gruppen funktioniert.
Und noch ein Grundsatz aus der Praxis: Jedes Catering sollte ohnehin 1–2 vegetarische Optionen anbieten. Selbst wenn die Gruppe „nicht vegetarisch“ ist, gibt es fast immer Gäste, für die das wichtig ist (Wünsche, Unverträglichkeiten, „leichter essen“, religiöse Gründe oder einfach Geschmack).
- Planen Sie Sattmacher + Protein + Gemüse – nicht nur Beilagen.
- Rechnen Sie bei rein fleischlos etwas mehr pro Person (mehr Komponenten, mehr Auswahl).
- Kennzeichnung & Kreuzkontamination früh klären (v. a. glutenfrei/nussfrei).
- Für gemischte Gruppen: 1–2 klare vegane Hauptoptionen + vegetarische Ergänzungen.
- Auch bei „klassischem“ Catering: 1–2 vegetarische Optionen einplanen – das reduziert Stress am Buffet.
- Sicherer Shortcut: ein fertiges fleischloses Menü wählen und feinjustieren.
Wenn Sie unsicher sind: Legen Sie eine vegane Hauptlinie fest (z. B. warm + kalt) und ergänzen Sie vegetarisch. So sind Veganer nicht „mitgemeint“, sondern wirklich versorgt.
„Gutes Catering erkennt man daran, dass Planung, Qualität und Portionen stimmen – und die Gäste einfach genießen können.“
Warum 1–2 vegetarische Optionen bei jedem Catering sinnvoll sind
Weil Sie damit fast immer die Realität vor Ort abdecken: gemischte Gruppen, spontane Wünsche und Unverträglichkeiten – ohne dass der Ablauf komplizierter wird.
Mehr Zufriedenheit, weniger Sonderfälle
Wenn mindestens 1–2 vegetarische Optionen vorhanden sind, müssen Gäste nicht improvisieren („nur Beilagen“) und Gastgeber müssen weniger erklären. Das ist besonders hilfreich bei großen Gruppen, bei denen nicht jeder seine Bedürfnisse vorher kommuniziert.
Die einfache Umsetzung
Halten Sie die vegetarischen Optionen vollwertig: eine warme Komponente + eine kalte Komponente. So ist es planbar – und fühlt sich nicht wie „Ausnahme“ an.
Was heißt „vegan/vegetarisch“ beim Catering praktisch?
Entscheidend ist, dass das Menü vollwertig ist (Sattmacher + Protein) und sauber gekennzeichnet wird – damit Gäste schnell erkennen, was für sie passt.
Vegan vs. vegetarisch – die schnelle Abgrenzung
Vegan: ohne tierische Produkte. Vegetarisch: ohne Fleisch/Fisch, aber ggf. mit Milch/Ei. In der Praxis entstehen die meisten Rückfragen durch Allergene (Gluten/Nüsse) – nicht durch Vegan/Vegetarisch allein.
Welche Informationen sollte der Caterer bekommen?
Mindestens: Gästezahl, Anteil vegan/vegetarisch, Allergien, gewünschte Schärfe, Serviceform (Buffet/Fingerfood), Zeitfenster und Ort.
- Wie viele vegan, wie viele vegetarisch, wie viele „egal“?
- Allergien/Unverträglichkeiten getrennt erfassen (Gluten, Nüsse, Laktose etc.)
- Warm/Kalt‑Anteil und Ablauf (z. B. Empfang + Essen + Late‑Night)
Wie wird wirklich „satt“ – ohne Fleisch als Hauptdarsteller?
Planen Sie bewusst Sattmacher (Kartoffel, Reis, Pasta, Brot, Hülsenfrüchte) und Protein (Linsen, Bohnen, Tofu, Käse) – dann wirkt das Menü nicht wie „Beilage‑Buffet“.
- Mindestens 1 veganes warmes Hauptgericht
- Mindestens 1 vegane, proteinreiche Komponente (z. B. Linsen/Bohnen)
- Mindestens 1 „Comfort“-Option (z. B. Kartoffelgericht, Pasta, Wraps)
- Kalte Komponenten: 2–3 Salate/Antipasti für Vielfalt
Allergene & Kreuzkontamination: Was muss ich klären?
Wenn Allergien im Spiel sind, reicht „vegan“ nicht: Sie brauchen klare Kennzeichnung und getrennte Zubereitung/Verpackung – sonst wird’s riskant.
Typische Stolpersteine
Nüsse/Sesam, Gluten (z. B. Sojasoße), Laktose (bei vegetarisch), und Spuren durch gemeinsame Arbeitsflächen. Sprechen Sie das vorher an – nicht beim Aufbau.
So bleibt es einfach
Bitten Sie um eine kurze Allergen‑Übersicht und klare Markierung am Buffet (Schilder oder Etiketten).
Wenn Sie direkt eine sichere, fleischlose Basis möchten: Veganes & fleischloses Catering ansehen – und danach bei Bedarf einzelne Komponenten anpassen.
Oder wenn Sie vegetarisch/vegan breiter vergleichen möchten: Vegetarisches & veganes Catering.
Nächster Schritt: In 3 Minuten konfigurieren und Angebot vergleichen: Zum Angebot‑Generator.
- Portionsplanung: Wie viel Essen pro Person?
Damit vegan/vegetarisch nicht zu knapp kalkuliert wird.
- Catering‑Kosten pro Person in NRW
Für eine realistische Budget‑Einordnung.
- Allergene im Catering: Kennzeichnung & Praxis
Damit vegetarisch/vegan in gemischten Gruppen sicher kommuniziert wird.
- Vegan, halal, glutenfrei: Was ist realistisch?
Wenn neben vegetarisch/vegan weitere Anforderungen dazukommen.
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